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Hier finden Sie News zur Energieforschung von: Fraunhofer, DLR und BMBF.
10.01.2012 (BMBF - Pressemeldungen)
Pressemitteilung 003/2012 vom 10.01.2012: Bundesforschungsministerin Schavan startet bei China-Besuch gemeinsames Forschungsprogramm / Schavan: "Nachhaltiger Umgang mit Wasser und Energie auch für schnell wachsende Regionen"
Dünne und trotzdem leistungsfähige Dämmplatten sind teuer. Als High-end-Produkte werden sie heute in energiesparende Kühlschränke eingebaut. Innovative Komponenten und Produktionsverfahren sollen jetzt die Kosten senken ? damit auch Häuslebauer von der neuen Technik profitieren.
Sie erinnern an eine Thermoskanne ? die mobilen Brennstoffzellensysteme der eZelleron GmbH aus Dresden. Gefüllt mit drei Millimeter starken Keramikröhrchen ? mikrotubulare Solid Oxide Fuel Cells ? produzieren sie mit Camping- oder Feuerzeuggas dauerhaft ein Watt Leistung pro Röhrchen. Damit kann man in freier Natur im Internet surfen oder telefonieren.
Eine Stadt, die ihre Energie aus regenerativen Quellen bezieht, in der Elektroautos leise durch die Straßen surren und die kaum noch Kohlendioxid freisetzt ? in der Vision »Morgenstadt« beleuchten Bundesministerin Schavan und Fraunhofer-Präsident Bullinger das Szenario einer nachhaltigen Stadt der Zukunft. Welche der dargestellten Technologien heute bereits umgesetzt werden können, zeigen Fraunhofer-Forscher auf der Kongressmesse UrbanTec vom 24. bis 26. Oktober in Köln (Halle 7, Stand A029).
Deutschlandweit sind bisher wenige Stromtankstellen in Betrieb. Doch die Zahl wächst rasant. Stadtwerke und Energieanbieter forcieren den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Meist stecken die E-Zapfsäulen in Verkleidungen aus Stahl. Forscher wollen ihnen nun ein Outfit aus ressourcensparendem Material verpassen.
Die Bundesregierung hat die beschleunigte Energiewende beschlossen. Doch der Umstieg gelingt nur mithilfe der Verbraucher. Sie sind aufgefordert, Energie aus erneuerbaren Quellen effizienter zu nutzen. Wie dies funktioniert, ist vielen jedoch ein Rätsel. Ein neues Online-Spiel hilft beim Strom sparen.
Fensterkontakte melden uns, welche Fenster im Haus offen oder geschlossen sind. Forscher haben jetzt ein besonders komfortables und ausfallsicheres System entwickelt, das ohne Kabel oder Batterien auskommt. Ihre Betriebsenergie gewinnen die Sensoren aus Funkstrahlung in der Umgebung.
Außer dem Motor werden in Elektroautos auch sicherheitskritische Funktionen elektronisch und von Software gesteuert. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, ist Kommunikationstechnik bei E-Mobility besonders wichtig. Gleichzeitig muss das Fahrzeug stärker in die Straßeninfrastruktur sowie das Energienetz eingebunden werden. Lösungen präsentieren Wissenschaftler vom 15. ? 25. September 2011 auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main auf Stand C23 in Halle 4.
Damit große, verglaste Gebäude im Sommer nicht horrende Kühlkosten verursachen und einfallendes Licht nicht blendet, entwickelten Fraunhofer-Forscher thermotrope Gläser, die bei Bedarf automatisch weniger Sonnenenergie einlassen. In enger Kooperation mit der Tilse Formglas GmbH entstand so ein marktreifes Produkt, das die Kosten für die Klimatisierung großflächig verglaster Gebäude erheblich senkt.
Die Energiewende ist beschlossen, Deutschland braucht mehr grüne Energie. In Hamburg dreht sich vom 5. bis 9. September alles um unseren größten Energielieferanten, die Sonne. Fraunhofer-Forscher stellen auf der EU PVSEC, der European Photovoltaic Solar Energy Conference, in Halle B4G, Stand C12, neue Methoden vor, mit denen man Solarzellen billiger und effizienter machen kann.
Strom zu speichern ist aufwändig und teuer. Doch gerade für Strom-Selbstversorger weit ab vom regulären Stromnetz führt oft kein Weg an großen Batterien vorbei. Günstiger wäre es, den Strom gleich dann zu verbrauchen, wenn er anfällt. Möglich wird dies durch ein ausgeklügeltes Energie-Management-System.
Sie sind klein, energieeffizient und hochfunktional: die elektronischen Systeme von morgen. In Dresden schaffen Fraunhofer-Forscher die Voraussetzungen für die dreidimensionale Integration der Halbleiterkomponenten und zählen damit weltweit zu den Technologieführern.
12.07.2011 (DLR Portal - Energie)
Relaunch des DLR-Webportals: Die Adressen aller RSS-Newsfeeds des DLR haben sich geändert. Eine Übersicht über die neuen Feeds finden Sie unter http://www.dlr.de/rss. Der RSS-Feed der Top-News lautet: http://feeds.feedburner.com/DLR_top. Bitte aktualisieren Sie Ihre Lesezeichen und Feedreader-Abos.
06.07.2011 (DLR Portal - Energie)
Angetrieben durch ein elektrisches Bugrad rollte das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) über den Flughafen in Hamburg, Finkenwerder. Bei den am 1. Juli 2011 erfolgreich abgeschlossenen Rollversuchen testeten Forscher und Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), von Airbus und von Lufthansa Technik erstmals ein mit Brennstoffzellen angetriebenes elektrisches Bugrad. Eingebaut in Verkehrsflugzeuge kann ein solches Bugrad Lärm und Abgase an Flughäfen deutlich reduzieren.
01.07.2011 (DLR Portal - Energie)
Im Rahmen eines Kolloquiums wurde am 30. Juni 2011 in Köln die neue Forschungsanlage "TEG-Line" eingeweiht. In der "TEG-Line" werden die Wissenschaftler und Techniker des DLR zukünftig unter idealen Bedingungen die Weiterentwicklung thermoelektrischer Materialien und Generatoren (TEG) vorantreiben. Dafür stehen ihnen nun rund 400 Quadratmeter Laborfläche zur Verfügung.
29.06.2011 (DLR Portal - Energie)
Am 29. Juni 2011 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das solarthermische Turmkraftwerk in Jülich von den Stadtwerken Jülich GmbH übernommen. Das Pilotkraftwerk wird damit zukünftig intensiver zu Forschungszwecken genutzt. Die Solarforscher im DLR werden hier neue Komponenten entwickeln und testen, die Solarkraftwerke effizienter und kostengünstiger machen, sowie an Herstellungsverfahren von solaren Treibstoffen arbeiten.
23.06.2011 (DLR Portal - Energie)
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben am 23. Juni 2011 die Zusammenarbeit mit dem "National Renewable Energy Laboratory" (NREL) in der Solarenergieforschung vereinbart. Durch die Kooperation mit dem größten amerikanischen Forschungsinstitut für Erneuerbare Energien wollen die Institute Forschungslücken schließen und die Technologieentwicklung beschleunigen.
22.06.2011 (DLR Portal - Energie)
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gründet in Köln ein Institut für Solarforschung, weitere Standorte des Instituts sind Jülich, Stuttgart und Almeria in Südspanien. Damit bündelt das DLR seine langjährige Erfahrung und weltweit führende Kompetenz auf dem Gebiet der konzentrierenden solarthermischen Kraftwerke. Mit dieser Technik werden bislang vor allem in den USA und in Südspanien große Solarkraftwerke betrieben.
Solarzellen, Bionik und Materialien aus Hanf ? in den dreitägigen Umwelt-Talent-Schools in Oberhausen, Halle (Saale) und Freiburg erhalten Schüler-innen und Schüler Einblicke in die Umwelt-, Natur- und Klimaschutzforschung. Sie können ihr Interesse an Wissenschaft und Technik vertiefen und die Forscher in ihrem Arbeitsumfeld hautnah erleben.
16.06.2011 (DLR Portal - Energie)
Ein 100 Tonnen schwerer Spezialkran hat am Donnerstag, 16. Juni 2011, das Kernstück einer neuen Forschungsanlage am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen aufgestellt. Der 77 Tonnen schwere Verdichter wurde durch ein geöffnetes Dach in ein Versuchsgebäude eingesetzt. Die Maschine soll künftig wie eine riesige Luftpumpe einen neuen Turbinenprüfstand antreiben, in dem an Turbinen für Flugzeuge und Kraftwerke der Zukunft geforscht wird.
Wie lässt sich der Flugverkehr ökologisch verträglicher, ökonomischer und nachhaltiger gestalten? Ein neuer Prüfstand für das thermische Verhalten von Flugzeugsystemen ? die Thermal Test Bench ? soll demnächst das Fluglabor der Fraunhofer-Forscher in Holzkirchen erweitern. Ziel ist ein effi zientes Energiemanagement an Bord.
Klimawandel und versiegende fossile Ressourcen bestimmen den Energiemix der Zukunft. Die Solarenergie wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Denn Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung. Die Soitec Solar GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzentratormodule der Concentrix? Technologie aus dem Labor in die industrielle Massenfertigung zu bringen. Der spezielle Aufbau dieser Module und der eingesetzten Solarzellen ermöglicht es, mehr Sonnenlicht in Energie umzuwandeln.
LEDs erhellen Räume energiesparend, Solarmodule erzeugen Strom und Wärme, optische Sensoren überprüfen die Qualität von Lebensmitteln ? die Einsatzmöglichkeiten von optischen Technologien sind vielfältig. Im Fraunhofer-Innovationscluster Green Photonics in Jena bündeln Industrie, Wissenschaft, Bund sowie der Freistaat Thüringen ihre Kompetenzen, um Licht nachhaltig zu nutzen und drängende Zukunftsfragen zu lösen. Auf der Messe LASER World of PHOTONICS 2011 wird der Cluster »Green Photonics« am 24. Mai 2011 um 13.00 Uhr im Forum der Halle B2 eröffnet.
16.05.2011 (DLR Portal - Energie)
Vom 19. bis 20. Mai 2011 erörtern hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik beim Symposium Solar Energy for Science die Potentiale der Solarenergie bei der Energieversorgung der Zukunft. Im Interview beschreibt Prof. Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, welchen Beitrag Wissenschaftler leisten können, damit Afrika und Europa saubere Energie aus der Wüste beziehen können. Das Symposium findet beim Forschungszentrum DESY in Hamburg statt.
16.05.2011 (DLR Portal - Energie)
Energieforscher möchten, können und müssen wichtige Beiträge zum ehrgeizigen Umbau des Energiesystems leisten. In einem offenen Brief regen Prof. Ulrich Wagner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Harald Bolt vom Forschungszentrum Jülich und Dr. Peter Fritz vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bei der Ethikkommission "Sichere Energieversorgung" an, Ergebnisse und Konzepte der Energieforscher stärker zu nutzen.
Energiesparen steht heute ganz oben auf der Prioritätenliste der Fahrzeughersteller. Die Lasertechnik hilft dieses Ziel zu erreichen: Mit Licht lassen sich dünne und leichte Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen verarbeiten, Motoren effektiver und Batterien leistungsfähiger machen. Auf der Messe Laser 2011 vom 23. bis 26. Mai präsentieren Fraunhofer-Forscher neue Produktions-Technologien in Halle C2, Stand 330 und Halle B2, Stand 417.
Sonne, Wind, Biomasse, Wasser ? Strom kommt künftig aus vielen unterschiedlichen Quellen und aus verschiedenen Ländern. Schon in einigen Jahrzehnten könnte ein Teil der in Europa benötigten elektrischen Energie aus Nordafrika stammen. Doch das erfordert neue Übertragungs- und Speichertechnik. Fraunhofer-Forscher arbeiten in dem Übermorgen-Projekt »Supergrid« an Komponenten und Systemen, um elektrische Energie zuverlässig erzeugen, speichern und verteilen zu können.
Die Umstellung auf eine regenerative Energieversorgung rechnet sich künftig auch wirtschaftlich. Verschiedene Studien zeigen, dass eine Energiewende das Bruttoinlandsprodukt in den kommenden zehn Jahren steigern und neue Arbeitsplätze schaffen kann. Das betont Prof. Eicke Weber, Sprecher der Fraunhofer-Allianz Energie. Fraunhofer-Forscher erabeiten Konzepte und Lösungen für eine Wende zu regenerativen Energien.
Wieviel Strom Windenergieanlagen liefern, ist vom Wetter abhängig. Ebenso verhält es sich mit der Kapazität von Freileitungen. Sie ist an kalten und stürmischen Tagen höher als bei Windflaute und hochsommerlichen Temperaturen. Ein energieautarkes Sensornetzwerk überwacht Stromleitungen, um Reserven in den Kabeln aufzuspüren.
14.04.2011 (DLR Portal - Energie)
367.400 Menschen arbeiteten im Jahr 2010 in Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien. Damit ist ihre Zahl um etwa acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), die die Arbeitsplatzentwicklung im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) untersucht haben.
12.04.2011 (DLR Portal - Energie)
Mit der Antares DLR-H2 schickt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das weltweit erste pilotengesteuerte, mit Brennstoffzellen startfähige Flugzeug an den Start des Berblinger Flugwettbewerbs 2011. Der Wettbewerb findet im Rahmen der Flugmesse AERO 2011 am 15. April 2011 statt. Dann soll die Antares DLR-H2 auf dem Rundflug zwischen Friedrichshafen und Ulm neue Maßstäbe in Umweltfreundlichkeit, Flugdauer und Reichweite setzen und sich gegen 24 internationale Mitbewerber behaupten.
Die Rohstoff- und Energiekosten steigen rapide an. Längst bestimmen sie maßgeblich den Preis des Endprodukts. Künftig können sich nur Unternehmen auf dem Markt behaupten, die Materialien und Energie effizient nutzen. Die große Herausforderung ist es, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.
Windenergieanlagen werden immer größer ? sie könnten schon bald einen Rotordurchmesser von 180 Metern erreichen. Dafür benötigt man Prüfanlagen, in denen die riesigen Rotorblätter Belastungstests unterzogen werden. Forscher eröffnen in Kürze einen rekordverdächtigen Teststand für Blätter von bis zu 90 Metern Länge.
31.03.2011 (DLR Portal - Energie)
Im südspanischen Carboneras haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der spanische Energieerzeuger Endesa am 31. März 2011 eine Pilotanlage eingeweiht. Bei diesem Solarkraftwerkstyp wird durch gebündelte Sonnenstrahlen der Wasserdampf, der später einen Stromgenerator antreibt, direkt erzeugt. Highlight der Anlage ist ein neuartiges Speichersystem, das die Wärme als fühlbare und als latente Wärme effizient speichert und damit die Stromproduktion eines Kraftwerks auch bei Nacht möglich macht.
25.03.2011 (DLR Portal - Energie)
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in ihren Energie-Studien nachgewiesen, dass es möglich ist, Europa und Nordafrika mit umweltfreundlicher Energie zu versorgen. Auf ihren Arbeiten beruht das Energie-Konzept DESERTEC. Das DLR-Video zeigt, wie die Region mit kostengünstigem Strom aus der Wüste versorgt werden kann.
16.03.2011 (DLR Portal - Energie)
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Australian Solar Institute (ASI) haben am 16. März 2011 in Berlin eine Forschungskooperation auf dem Gebiet der konzentrierenden Solartechnik vereinbart. Den Vertrag unterzeichneten der australische Minister für Innovation, Industrie, Wissenschaft und Forschung, Senator Kim Carr, und DLR-Vorstandsmitglied Prof. Ulrich Wagner. Der Einsatz der Technik eignet sich vor allem in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung, zu denen weite Teile Australiens gehören.
Windräder, Solarparks und Blockheizkraftwerke werden die Rolle konventioneller Energieträger übernehmen. Mit dem Ausbau der regenerativen und dezentralen Stromproduktion nehmen künftig Leistungsschwankungen im Stromnetz zu. Experten entwickeln deshalb Technologien für intelligente und robuste Versorgungsnetze (Hannover Messe, 4. bis 8. April, Halle 13, Stand C41).
Unternehmen weltweit nutzen die Software des Fraunhofer SCAI für die Minimierung des Materialverschnitts und für die Packungsoptimierung ? und sparen so Millionen. Zugleich leisten die Anwendungen der Auto-Packer-Suite einen enormen Beitrag, um den Verbrauch an Ressourcen und an Energie zu senken. Dafür erhält eine Forschergruppe des Instituts den mit 25 000 Euro dotierten Innovationspreis für Klima und Umwelt.
16.03.2011 (DLR Portal - Energie)
Ein beschleunigter Ausstieg aus der Kernenergie ist technisch möglich. Auch wenn, wie nun geplant, sieben ältere Meiler rasch abgeschaltet werden, ist noch ausreichend gesicherte Leistung im deutschen Kraftwerkspark vorhanden. Zukunftsszenarien zur Energieversorgung erstellt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen: Innerhalb eines Jahrzehnts können alle Kernkraftwerke durch erneuerbare Energien und den forcierten Ausbau von flexiblen und umweltfreundlichen Gaskraftwerken ersetzt werden.
Mit einer neuen Testkammer kann jetzt erstmals im Labor simuliert werden, wie das raue Meeresklima und die mechanischen Belastungen durch Wind und Wellenschlag Offshore-Windenergieanlagen schädigen. Seit März können Hersteller in der Kammer Materialien umfassend testen lassen. Auf der Hannover-Messe stellen Fraunhofer-Forscher die Anlage vom 4. bis zum 8. April 2011 erstmals der Öffentlichkeit vor.