Herausforderungen annehmen

Forschung

Grundlagenforschung Energie

Die Energiewende ist eine gewaltige politische und gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Die Größe dieser Aufgabe macht es erforderlich, einen breiten gesellschaftlichen Konsens über das Ziel und den Weg dahin zu erreichen. Neben den technologischen werden daher auch gesellschaftliche Innovationen benötigt.

Kurzfristige Lösungsstrategien und langfristig orientierte technologische und gesellschaftliche Optionen sind gleichermaßen gefragt, um den neuen Zielsetzungen der Energiepolitik Rechnung tragen zu können. Die Forschung für eine neue langfristige Energieperspektive muss forciert werden. Dabei geht die Reduktion des Einsatzes von fossilen Energieträgern Hand in Hand mit dem Ausstiegsprozess aus der Kernenergie und der Neuausrichtung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien.

Hierbei muss gezielt Grundlagenentwicklung gefördert werden. Dabei muss allerdings steht’s im Hinterkopf behalten werden, dass Grundlagenforschung und angewandte Forschung zwei Seiten einer Medaille darstellen, die ohne einander keinen Wert haben. Eine erfolgreiche Innovationsförderung muss alle Glieder der Innovationskette und die zunehmende Multi- und Transdisziplinarität der Energieforschung im Blick haben. Grundlagenforschung Energie behandelt somit Fragen zur Elektrochemie, Festkörperphysik, Licht-Materie-Wechselwirkung, zu Simulationen und Materialeigenschaften genauso wie die Entwicklung neuer Methoden und Instrumente zur Prozessbeschreibung und Zustandserhebung.

Die Förderungsaktivitäten im Bereich Grundlagenforschung Energie sind Bestandteil des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung: Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. mehr 

  • Solarenergienutzung der nächsten Generation
    FORSCHUNG

    Solarenergienutzung

    Die Förderung von Forschung und Entwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Schwerpunkt. Dazu gehören die Stromerzeugung mit hoch innovativen Dünnschichtsolarzellen und der organischen Photovoltaik, sowie auch die solare Wasserstofferzeugung in verschiedenen Systemen. Ziel ist u.a. der Einsatz von Nanotechnologie für neue Strukturen an Grenzflächen, um Licht möglichst effizient einzukoppeln.
    mehr (URL: Solarenergie)
  • Bioenergiekonversion
    FORSCHUNG

    Bioenergiekonversion

    Bioenergie kommt unter den erneuerbaren Energien ein besonderer Stellenwert zu, da mit ihr die Stromproduktion gezielt reguliert werden kann. Der Anteil der Biomasse an der Energieversorgung soll zukünftig noch deutlich erhöht werden. Die Nutzung von Biomasse muss allerdings umweltfreundlich und nachhaltig gestaltet werden. Hierzu sollen die Ergebnisse der BMBF-Förderung in diesem Bereich beitragen. In Projekten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sollen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft neue Umwandlungsprozesse von Biomasse - sowohl aus Energiepflanzen als auch aus biologischen Reststoffen - vorangetrieben sowie die züchterische Optimierung von Energiepflanzen - insbesondere unter Einsatz der Genomforschung und Systembiologie - ausgebaut werden.
    mehr (URL: Bioenergiekonversion)
  • Effiziente Umwandlung und Nutzung von Energie
    FORSCHUNG

    Effiziente Energieumwandlung

    Insbesondere in der Erhöhung der Energieeffizienz liegen noch enorme Potenziale, die es auszuschöpfen gilt. Die Forschung zu energieeffizienten Produktionstechnologien schafft die Voraussetzungen für die Zukunft der Produktion in Deutschland und den technischen Vorsprung für mehr Ressourcenschonung. Z.B. sind thermische Speicher eine Querschnittstechnologiein den Bereichen Energieumwandlung, Energieversorgung und allen Sektoren des Endverbrauches.
    mehr (URL: Energieumwandlung)
  • CO2-Speicherung und -Verwendung
    FORSCHUNG

    CO2-Speicherung

    Etwa 40% sowohl der weltweit als auch in Deutschland emittierten CO2-Mengen stammen aus fossil befeuerten Kraftwerken. In Deutschland haben allein Steinkohle und Braunkohle einen Anteil von 24% an der Energiegewinnung. Die Speicherung von abgeschiedenem CO2 bietet hier eine Option. Die Entwicklung von Technologien für eine sichere und dauerhafte Speicherung und deren Tests im Labor- und Feldmaßstab, sowie die Entwicklung von verlässlichen Methoden und Technologien zur Suche und dauerhaften Überwachung geeigneter Standorte hat strategische Bedeutung. Daher werden Forschungsverbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Speicherung des Treibhausgases CO2 im Untergrund gefördert. Diese Aktivitäten sind abgestimmt mit den Forschungsinitiativen des BMWi in seinem COORETEC-Programm, dessen Schwerpunkt bei modernen Kraftwerkstechnologien einschließlich der Abtrennung von CO2 liegt.
    mehr (URL: CO2-Speicherung)
  • Kernfusion
    FORSCHUNG

    Kernfusion

    Die Kernfusion bildet das Grundprinzip der Energieerzeugung der Sonne nach. Sie verbindet eine Reihe von günstigen Eigenschaften: Große Brennstoffreserven, gute Sicherheitseigenschaften und Klimaneutralität. Bei der Energieerzegung druch Kernfusion werden weder Treibhausgase noch Stickoxide oder Schwefeloxide freigesetzt. Unter dem Aspekt der globalen und nationalen langfristigen Energieversorgung kann daher die Kernfusion eine Rolle spielen. Deshalb soll auch die Fusionsforschung vorangetrieben werden. Mit der Entscheidung für den Bau von ITER sind die technologischen Aspekte der Kernfusion in den Vordergrund gerückt. Hiermit soll unter anderem der Bau eines ersten kommerziellen Fusionsreaktors vorbereitet werden.
    mehr (URL: Kernfusion)
  • Nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung
    FORSCHUNG

    Nukleare Sicherheitsforschung

    Die geordnete Beendigung der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung und die darin enthaltenen Verfahren sind Ziele der deutschen Politik. Die Sicherheit von Kernkraftwerken und der nuklearen Entsorgung sind aber weiterhin zentrale Themen. Bis zum Abschalten des letzten Kernkraftwerkes ist es zwingend notwendig, die Sicherheit dieser Kernreaktoren auf dem jeweils neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu halten. Im Bereich der Strahlenforschung als weiteren Bestandteil der nuklearen Sicherheitsforschung wird durch die wissenschaftliche Arbeit in Verbundprojekten zu biologischen, biochemischen, medizinischen und radioökologischen Fragestellungen eine systematische und kontinuierliche Nachwuchsförderung sichergestellt, um das wissenschaftliche Niveau langfristig zu sichern und den zukünftigen Bedarf an Fachleuten mit hoher Kompetenz zu decken.
    mehr (URL: Baustelle)

Presse

  • Forschungsministerium wird elektrisch mobilmehr

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    In Potsdam und Cottbus wird klimafreundliche Energieversorgung erforschtmehr

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